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Archiv | Aktuelle Termine März 2017 | Vorschau April 2017

Mittwoch, 24.05.
Kanzleramt by Weald
Heiko Laux (kanzleramt / berlin)
Luke (tresor / sender berlin)

Christian Weber (wordandsound)
Philip Wolgast (kompass)
Julius Steinhoff (smallville)
Rene Dachner (weald)



heiko laux

Seine ersten Gehversuche als Produzent begannen Mitte der 80er mit einem Casio Keyboard. Die Presets und Patterns wurden bearbeitet und das Ergebnis seinem Bruder in die Tasche gesteckt, der es im einzigen Tanzclub der Stadt, dem "Soccer Club", unter die Leute brachte.

Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, mit denen er sich der Szene als 'hessischer Techno-Tiger’ empfahl. Jemand, der zu diesem Zeitpunkt, einen großen Teil der Szene im Fegefeuer jenseits der 135 BPM in Schach hielt, wurde auf Laux aufmerksam. Sein Name war Sven Väth und er wollte Heiko ins Omen holen. Einer jener wenigen Clubs, in denen Regenrinnen für den Schweiß montiert waren.der rest ist geschichte...

....Anfang 2003 brach Heiko in eine neue musikalische Offenheit auf. Hatte er bereits mit seinen früheren Alben angedeutet, dass er sich produktionstechnisch abseits der '4-To-The-Floor’-Rhythmik bewegen konnte, so beschleunigte das Zusammentreffen mit Studionachbar Theo Schulte diese Entwicklung. Das daraus entstandene Projekt 'Offshore Funk’ lässt sich locker als 'Funky Flow with Club Entertainment’ bezeichnen. Unter vier Augen verriet Laux das Geheimnis dieses persönlichen Erfolges: "Meine Geschwister und ich waren früher in einem Spielmannzug. Ich habe die Snaredrum gespielt. Da haben sich bei mir einige Beats reingedonnert, die auf dem OFFSHORE-Album bestimmt wiederzufinden sind. Möglicherweise liegen meine Techno-Wurzeln in hessischer Marschmusik."
Zumindest seine kulinarischen Vorlieben tun dies, denn die Kreuberger Markthalle besucht er besonders gerne dann, wenn es dort 'Hessische Wochen’ gibt.


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