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Montag, 16.03.
passa passa -special-
reggae

ce'cile (jamaica)

djs:
Selected by
Rodney-Kingstone &
Ingo-Love Tank Soundsystem


23h
8EUR

Ce'Cile – Bad Gyal
(Kingstone Records)


Style, Anmut, Verstand, Kreativität und einen Hang zur Provokation – zusammenfassend die Mixtur für eine angehende karibische Diva.
Mischt man dann noch einen Touch Sex, den dazugehörigen Traumbody und das überwältigende Lächeln und Talent dazu, spürt man den Zauber von Cecile – Jamaikas Dancehall "Bad Gyal" (Patois für Bad girl)
Cecile ist eine der wenigen Jamaikanerinnen, die es geschafft hat in der durch und durch Männer-dominierten Dancehallwelt in den Mainstream vorzudringen.
Sie hat schon einige Hits auf Jamaika nachzuweisen, doch mit ihrem an Girl Power strotzenden Album "BADGYAL", schafft sie es nun auch sich auf die Bretter der internationalen Bühnen zu katapultieren.
Von Anfang an wusste Cecile was sie wollte: Aufsehen erregen. Das Badgyal mit der losen Zunge erntete das erste Mal Riesenerfolg, als sie ihren selbstproduzierten, frischen und äußerst provokanten Smash Hit "Changez" veröffentlichte. Neu und packend schoss der Song durch die Macho Szene, in dem sie über die Top Künstler Jamaikas und deren Bettverhalten gewagt spekulierte. Ein gefundenes Fressen für den weiblichen Teil der karibischen Gesellschaft und die Basis für die ebenfalls starke feminine Fanbase der attraktiven Sängerin.
Cecile ist die richtige Mischung aus Sex Appeal und Wahrheitsliebe. Eine Sperrspitze durch den testosteron - strotzenden Dancehall Corpus, der aber eben nicht zerstörend, sondern vielmehr aufwühlend wirkt und Teil des Ganzen ist.
Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und greift Themen auf, die von Frauen - in einer von Männern dominierten Szene – normalerweise vermieden werden. Ihre harten, ehrlichen Texte und die Bühnenpräsenz, bilden das Fundament ihrer Popularität. Sie bleibt ihren Prinzipien treu, indem sie singt was sie denkt.
In ihrem Song "Do it to me" fordert sie beispielsweise ungehemmt Oral Sex vom Mann - ein absolutes No Go in der karibischen Männerwelt. Man hat schon viele Männerphantasien lyrisch in aller erdenklicher Art und Weise aus dem meterhohen Basswänden Kingstons vernehmen können, aber eine Anweisung an die Männerwelt in dieser Form war neu und stellte einen krassen Tabubruch dar, der auch heute immer noch für Zündstoff sorgt. Bei "Talk Talk" lässt sie die Ladies wissen, dass man (Frau) nicht unbedingt alle Intimitäten der besten Freundin ausplaudern sollte, falls man den Supertypen dauerhaft halten will.
Das sind einige Auswüchse ihrer kreativen, wahrheitsgemäßen aber dennoch witzigen Grundeinstellung, die sie sauber lyrisch verpackt und vielen damit aus der Seele spricht.
Ihr selbstsicheres Auftreten ist auf ihre Vergangenheit zurückzuführen. Sie wuchs in Mandeville (Jamaika) in einer respektierten Familie auf. Genau dieser Fakt macht sie so ungewöhnlich. Obwohl sie in einer großen Familie aufwuchs und ein gutes Leben hatte, zog es die Enkelin des ehrenhaften Bürgermeisters von Mandeville auf die Straßen Kingstons. Die harten Rhythmen und Lyrics der Karibik Metropole hatten sie komplett eingenommen und bestimmten fortan ihr Leben. Sie kämpfte sich durch die toughe Musikszene Kingstons und schaffte es so, ihrer Karriere aus dem Underground heraus aufzubauen. Ihren Sing-jay Style feilte sie aus, indem sie harte Texte zu zuckersüßen Melodien und raketenschnellem Sprechgesang (Toasting/ Chatting) auf Patois (Jamaikanisches Englisch) präsentierte.
Ceciles Visitenkarte ist genau diese Mischung aus Gesang und Sprechgesang auf harten Beats, bzw. Riddims, wie es auf Jamaika heißt – auch wenn manche es nun versuchen zu kopieren – Cecile ist und bleibt das Original und einzigartig!
Über die Jahre hinweg wurde das von vielen Seiten honoriert, u.a. bekam sie Nominierungen für: Irie Jam Radio Awards, Jamaican Federation of Musicians, Martins Intl. Reggae Music Awards, South Florida Music Awards, Stone Love Awards, Richie B's Awards, Tamika Awards etc. Außerdem gehört sie bis heute zu den wenigen Dancehall Künstlern, die in den amerikanischen Source, Vibe oder XLR8R Magazinen gefeatured wurden.
Ceciles einzigartiger Style verzauberte den Song "Can you do the wuk" mit Sean Paul auf seinem Multi Platin Album "Dutty Rock". Obwohl der Song nie als Single veröffentlicht wurde, pickten sich die DJs rund um den Globus den Song und spielten ihn rauf und runter.
Sie trat zusammen mit Sean Paul in Europa bei einigen Shows auf und glänzte zusammen mit ihm auf der MTV Europe Music Awards Pre-Party. (Sie moderiert neuerdings bei dem karibischen MTV Ableger "Tempo" die Show "On de stage", wo sie Bühne / Backstage Berichte liefert.)
Neben ihren jährlichen Touren in Europa bereist sie die Karibik und die USA. Diese Basisarbeit bildet die Grundlage für ihre Crossover Hits wie "Hot like we" oder "Rude bwoy thug life" und die Zusammenarbeit mit genreübergreifenden Produzenten wie den britischen Produzententeam "Stanton Warriors" oder Elektro-Guru Amon Tobi.
Auch die Liste der Kollaborationen mit Künstlern ist lang geworden. Feature Songs wurden mit u.a. folgenden Künstlern aufgenommen: Shaggy, Timberland, Beenie Man, Elephant Man, Sean Paul, Lord Kossity & Bounty Killer, Lady Saw & Olivia (G-Unit).
Nun ist Cecile damit beschäftigt ihr Debut Album in Europa zu präsentieren. Die erste Single basiert auf einem Remake des Sufaris Wipe Out Beat, indem sie ihre weiblichen Vorzüge (goodies) beschreibt – "GOODY" heißt entsprechend der Song.
Weitere Hit Kandidaten sind "Hot like we" (Einer der Tunes, die in den Clubs schon seit einiger Zeit nicht mehr von der Tanzfläche wegzudenken sind) "Waiting" oder "Jamdown" – beides aktuelle Rootsnummern aus Jamaika. Verschiedene Top Produzenten Jamaikas bilden die musikalische Grundlage für das Album, u.a. Danger Zone, Cordel "Skatta" Burrel, South Rakkas Crew, Steely & Clevie und Kirk "Kirkle Dove".


www.myspace.com/cecile
www.myspace.com/passapassahamburg


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